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Schaumburgfest zu Schalkau

Schaumburgfest zu Schalkau

.....und so machten sie sich auf zu den Höhen des Thüringer Waldes um auf dem Schaumburgfest das Publikum mit ihren Melodeyen zu Unterhalten, die schöne Landschaft zu genießen, und ein paar fröhliche Tage mit netten Menschen im Lager zu verbringen.....So war der Plan!Am Ziel angekommen, fand man auch gleich die große Lagerwiese, die schon mit vielen schönen Lagern und Zelten belegt war. Doch wo war die Stätte der Bespaßung ???Keine Burg, kein Markt irgendwo zu sehen. Hmmm….Doch da….gefühlte 300 Höhenmeter und 5 serpentinenartige Laufkilometer oberhalb des Lagers waren schemenhaft Gebäude zu erkennen. Der Markt ?? Nein, das waren zu einem Hotel umgebaute Hofgebäude, die Domäne Schalkau, die Burg befände sich noch ein paar Meter oberhalb, hinter besagten Gebäuden.„Ich will heim.“Nunja, freundlicherweise wurde es gestattet zum Aufbau die Instrumente und das Equipment per Auto hinauf zu bringen. Also nach oben, die Bühne vorbereitet, und wieder hinab, das Lager einrichten.Die erste Bespaßungsrunde sollte zur Markteröffnung stattfinden…oben vor der Bühne.„Oben ??? Ich will heim“Zu unserer Großen Freude teilte man uns mit, das wir den Aufstieg nicht zu Fuß bewältigen müssten, es gäbe einen besonderen Shuttleservice der uns gerne mitnimmt. „Hurra“Dann kam besagter Shuttleservice… Man glaubt gar nicht wir gut man mit 4 Leuten auf einem Traktor fahren kann wenn die alternative Bergsteigen heißt.Oben angekommen, erstmal ein wirklich leckeres Schwarzbier einer örtlichen Brauerei, dann die erste Bespaßungsrunde. Als wir diese beendet hatten, teilte man uns so nebenbei mit, das die nächste Runde doch bitte unten im Lager als Begleitung einer Schwertkampfshow stattfinden möge und man uns unmittelbar danach oben zu einer weiteren ertwarte.„Ich will heim!“Alle Mann wieder hinunter, Spielen und flugs den nächsten Trekker nach oben genommen….. „Es kommt schon einer.“Klarer Fall von Denkste!Hinab fuhren jede Menge, aber nach oben ??? „Wir fahren jetzt erstmal alle ins Dorf hinunter, Schichtwechsel.“„Ich will heim!“Endlich oben angekommen (wo ist das Sauerstoffzelt?) gab man uns dezent zu verstehen, das wir eigentlich schon früher erwartet wurden. Hallo ?!?Weitere Bespaßungsrunden, dann ein kleiner Zug über den Markt mit Qualitätsproben von diversen Getränken und einem ganz hervorragenden hausgemachtem Holunderschnaps.Gerade als man begann sich wohl zu fühlen, die Serpentinenkilometer zu verdrängen (Hicks) öffnete der Himmel seine Schleusen und Regen und Sturm fegten über die Thüringer Höhen wie man es nur im Hochgebirge vermutet.„Mein Zelt!“ „Ist unten!“ „Ich will heim!“Zum Glück hatten wir äußerst nette Lagernachbarn die unsere Zelte an diesem Wochenende mehr als einmal vor dem davonfliegen Retteten. Vielen Dank noch mal dafür.Pitschnass in Richtung Bühne zur Abendshow wo der Einfallsreichtum einiger Mittelalterleute sich vor dem Regen und Sturm zu schützen uns tats. Ein wenig die Sprache verschlug (s. Bildergalerie). Aber, dem glücklichen lacht die Sonne, pünktlich zu Beginn wurden Sturm und Wasser abgestellt und wir legten den dem Wetter trotzdenden Menschen eine fast 2-Stündige Show hin. Irgendwann hielt es uns nicht mehr auf der Bühne und wir begaben uns ins Publikum hinein und spielten auf Tischen und Bänken. Kaum war der letzte Ton gespielt, der letzte Applaus verhallt, kam eine „Schottisch“ kostümierte Dame auf uns zu und bat uns, ob wir nicht lust hätten mal 10 Minuten das Ritteressen zu bespaßen, das in der Gaststätte der Domäne, etwas unterhalb, stattfand. Hallo, Lippen wund, Arm verkrampft, platt…. „Ich will heim!“Gutmütig wie man ist und die Aussicht auf ein paar Minuten im trockenen und warmen begab man sich in besagte Domäne. WOW….Die Ritteressengesellschaft bestand aus dem örtlichen Karnevalsverein, der die Bude Rockte das es eine Freude war. Das ganze gipfelte dann darin das besagte „Schottin“ in ihrem Wahn das Röckchen lüftete und der Gesellschaft zeigte was „Schottinen“ unter ihrem Kilt tragen.„Hier bleib ich.“Doch auch die schönste Feier geht einmal zu Ende…der Abstieg, diesmal im Stockdunkeln, stand bevor. Unten angekommen, erstmal das Zelt inspiziert das natürlich vom Sturm alles andere als gerade stand und triefnass war.Wer schon mal eine Nacht in feuchtem Bettzeug bei durchpfeifenden Wind verbracht hat will nur noch eines…Heim!Zum Glück wurden wir am nächsten Morgen durch ein wahrlich fürstliches Frühstück in der Domäne entschädigt und die Knochen wurden so langsam wieder warm.Der Sonntag verlief dann, weiterhin stürmisch und Nass, aber ohne grpße Ereignisse. 2 Stunden vor Veranstaltungsende war uns Fortuna wieder Hold und schickte tats. Ein paar Sonnenstrahlen, so das wir nicht völlig Nass abbauen mussten.Fazit: Trotz aller Widrigkeiten war Schalkau eine Reise Wert. Wir haben sehr nette Kontakte geknüpft, das örtliche Schwarzbier genossen und hatten selbst auch ein wenig spass..









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